Single Trail Map Tessin

Layout Die Singletrailmap hat im gefalteten Zustand die Abmessung von ca. Die Supertrailmap von ca. Auf beiden ist eine Zeichenerklärung zu finden. Jene der Supertrailmap fällt etwas umfangreicher aus. Tourenvorschläge befinden sich auf der Rückseite der Singletrailmap. Der Gegenspieler verzichtet absichtlich darauf, da die Trails beliebig nach eigenen Vorlieben kombiniert werden können.

Beide Karten sind auf reiss- und wasserfestem Papier gedruckt. Beide sind im Massstab 1: Als detaillierte Landkarten sind beide zu unübersichtlich. Schwierigkeitsgrade Die Singletrailmap basiert auf 3 Schwierigkeitsstufen. Blau für leicht, rot für anspruchsvoll und schwarz für schwierig. Zusätzlich werden Singletrails, Forststrassen und Strassen differenziert durch gepunktete, gestrichelte und ausgezogene Linien.

Die Supertrailmap stuft die Schwierigkeit in 5 Farben ab. Gelb, orange, rot, violett und schwarz. Also von sehr einfach bis sehr schwer. Grün als sechste Farbe bezeichnet Streckenabschnitte wo das Bike geschoben oder getragen werden muss. Leider wurde die Farbenwahl teils ungünstig gewählt. Violett, schwarz und grün sind bei sehr kurzen Streckenabschnitten fast nicht zu unterscheiden.

In der Supertrailmap findet man im Gegensatz zur Singletrailmap wirklich nur Trails. Also diese Wege die für uns Biker doch die Leckerbissen einer Tour sind. Dies hat aber zur Folge, dass die farbigen Linien keine zusammenhängenden Routen darstellen. Zusatzinfos Beide Karten beinhalten Zusatzinfos. Die Singletrailmap beschränkt sich auf nützliche Angaben wie Bahnhof, Bikeverbot, viele Wanderer, Bikeshop und Spital.

Die Supertrailmap geht einen Schritt weiter und fügt zusätzliche Symbole ein. Die blauen Symbole zeigen eine Dienstleistung an. Also Biketransport, Retaurant, Bikewerkstatt, Hotel, Hospital etc. Die gelben Symbole sind Hinweise. Das Rote, wie zu erahnen ist, zeigt ein Bike-Fahrverbot an. Sehr interessant ist das grüne Symbol.

Highlight-Trails nennt sich dieser nach oben zeigende Daumen. Hier wird versucht, sehr attraktive Streckenabschnitte hervorzuheben. Genau diese Angaben fehlen in der Singletrailmap. Hier braucht es etwas Kenntniss und Kartenlesekunst um die Trails richtig zu beurteilen. Die Supertrailmap versucht dies zu vereinfachen. Die Downhills werden als ausgezogene Linie dargestellt, die Uphills als gestrichelte Linie.

Dies erleichtert die Tourenplanung sehr, schafft aber durch die doppelten Linien nicht besseren Übersicht auf der Karte. Teils sind die farbigen Linien sehr eng zusammen und erschweren eine Orientierung erheblich. Zumindest wo es Sinn macht und keine Alternativroute besteht. Jedoch hat mein Auge auch hier eine fehlende Info einer Gegenrichtung gefunden welche in die Karte müsste. Wer sich die Gegend schon vorher mal angucken will, erfährt hier gleich alle Trails, die Teil des nächsten Endurorennens sein könnten.

Da wird selbst die schönste Tour schnell zur Enttäuschung. Wer auf Nummer sicher gehen will, fragt Locals und Experten. Oder wirft einfach einen Blick auf die Supertrail Map, an der diese mitgewirkt haben. Hier finden sich auf einen Blick Touren und Trails, die für Biker geeignet sind und wo der lange Uphill auch wirklich mit einem echten Abfahrt belohnt wird.

Fast lieber noch als abenteuerliche Trails, fahre ich Trails die funktionieren! Max Schumann, Carver Team Ich finde an den Karten super, dass man auf den ersten Blick alle Highlight Trails sieht. So kann man sich in gewünschter Länge, Höhenmeter und Schwierigkeitsgrad die schönsten Touren zusammenstellen. Tobi Reiser, Focus Trail Team Die Supertrail Maps sind für mich die perfekten Karten zum Biken und die erste Anschaffung, wenn ich einen Biketrip plane. Alle Highlight Trails einer Region sind sofort erkennbar und die Schwierigkeiten für jedes Teilstück angegeben, sodass es selten böse Überraschungen gibt.

Marco Bühler, Team Canyon Als Geograph bin ich eh ein Karten-Fan.


Neue «Singletrail Maps» fürs Wallis & das Tessin